Bestimmung des Restchlor-/Gesamtchlorgehalts mittels DPD-Spektrophotometrie

Chlor ist ein gängiges Desinfektionsmittel und wird häufig zur Desinfektion von Leitungswasser, Schwimmbädern, Geschirr usw. eingesetzt. Allerdings entstehen bei der Desinfektion mit chlorhaltigen Mitteln verschiedene Nebenprodukte, weshalb die Sicherheit der Wasserqualität nach der Chlorung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Restchlorgehalt ist ein wichtiger Indikator für die Wirksamkeit der Wasserdesinfektion.

Um die Wiederansiedlung von Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen im Wasser zu verhindern, muss nach der Desinfektion mit chlorhaltigen Desinfektionsmitteln über einen bestimmten Zeitraum ein angemessener Restchlorgehalt vorhanden sein, der die anhaltende Sterilisationswirkung gewährleistet. Ein zu hoher Restchlorgehalt kann jedoch leicht zu sekundären Verunreinigungen der Wasserqualität führen, häufig die Bildung von Karzinogenen und hämolytische Anämie verursachen und somit gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. Daher ist die effektive Kontrolle und Überwachung des Restchlorgehalts für die Wasseraufbereitung von entscheidender Bedeutung.

Im Wasser existieren verschiedene Chlorformen:

Restchlor (freies Chlor): Chlor in Form von hypochloriger Säure, Hypochlorit oder gelöstem elementarem Chlor.
Gebundenes Chlor: Chlor in Form von Chloraminen und Organochloraminen.
Gesamtchlor: Chlor, das in Form von freiem Restchlor, gebundenem Chlor oder beidem vorliegt.

Zur Bestimmung von Restchlor und Gesamtchlor im Wasser wurden früher häufig die o-Toluidin- und die Jodmethode eingesetzt. Diese Methoden sind jedoch aufwendig in der Durchführung und erfordern lange Analysezyklen (und damit Fachkräfte). Sie genügen daher nicht den Anforderungen an schnelle und bedarfsgerechte Wasserqualitätsprüfungen und eignen sich nicht für Vor-Ort-Analysen. Da o-Toluidin zudem krebserregend ist, wurde es in den „Hygienestandards für Trinkwasser“, die das chinesische Gesundheitsministerium im Juni 2001 veröffentlichte, nicht mehr verwendet. Die Benzidinmethode wurde durch die DPD-Spektrophotometrie ersetzt.

Die DPD-Methode zählt derzeit zu den genauesten Methoden zur sofortigen Bestimmung von Restchlor. Im Vergleich zur OTO-Methode ist ihre Genauigkeit höher.
Die differentielle photometrische Detektion (DPD) ist eine analytisch-chemische Methode zur Bestimmung der Konzentration von Restchlor oder Gesamtchlor in Wasserproben. Sie basiert auf der Messung der Farbreaktion, die durch eine bestimmte chemische Reaktion hervorgerufen wird.
Die Grundprinzipien der DPD-Photometrie sind wie folgt:
1. Reaktion: In Wasserproben reagiert Restchlor bzw. Gesamtchlor mit spezifischen chemischen Reagenzien (DPD-Reagenzien). Diese Reaktion führt zu einer Farbänderung der Lösung.
2. Farbänderung: Die durch DPD-Reagenz und Chlor gebildete Verbindung verändert die Farbe der Wasserprobenlösung von farblos oder hellgelb zu rot oder violett. Diese Farbänderung liegt im sichtbaren Spektralbereich.
3. Photometrische Messung: Verwenden Sie ein Spektralphotometer oder Photometer, um die Absorption oder Transmission einer Lösung zu messen. Diese Messung wird üblicherweise bei einer bestimmten Wellenlänge durchgeführt (üblicherweise 520 nm oder eine andere spezifische Wellenlänge).
4. Analyse und Berechnung: Bestimmen Sie anhand des gemessenen Absorptions- oder Transmissionswertes mithilfe der Standardkurve oder der Konzentrationsformel die Chlorkonzentration in der Wasserprobe.
Die DPD-Photometrie findet breite Anwendung in der Wasseraufbereitung, insbesondere bei der Prüfung von Trinkwasser, Schwimmbadwasser und in industriellen Wasseraufbereitungsprozessen. Sie ist eine relativ einfache und präzise Methode zur schnellen Messung der Chlorkonzentration, um sicherzustellen, dass diese im Wasser im optimalen Bereich liegt und somit Bakterien und andere schädliche Mikroorganismen abgetötet werden.
Bitte beachten Sie, dass sich die spezifischen Analysemethoden und Instrumente je nach Hersteller und Labor unterscheiden können. Wenn Sie die DPD-Photometrie verwenden, konsultieren Sie bitte die jeweilige Analysemethode und die Bedienungsanleitung des Instruments, um Genauigkeit und Wiederholbarkeit zu gewährleisten.
Das derzeit von Lianhua angebotene LH-P3CLO ist ein tragbares Restchlormessgerät, das dem photometrischen DPD-Verfahren entspricht.
Entspricht dem Industriestandard: HJ586-2010 Wasserqualität – Bestimmung von freiem Chlor und Gesamtchlor – N, N-Diethyl-1,4-phenylendiamin-spektrophotometrische Methode.
Standardprüfverfahren für Trinkwasser – Desinfektionsmittelindikatoren (GB/T5750,11-2006)
Merkmale
1. Einfach und praktisch, effizient bei der Erfüllung der Bedürfnisse, schnelle Erkennung verschiedener Indikatoren und einfache Bedienung.
2, 3,5-Zoll-Farbbildschirm, klare und schöne Benutzeroberfläche, Benutzeroberfläche im Drehknopf-Stil, Konzentration durch direktes Ablesen.
3. Drei messbare Indikatoren zur Unterstützung der Erkennung von Restchlor, Gesamtrestchlor und Chlordioxid.
4, 15 Stück eingebaute Kurven, unterstützen die Kurvenkalibrierung, erfüllen die Anforderungen wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen und eignen sich für verschiedene Testumgebungen.
5. Unterstützung der optischen Kalibrierung, Sicherstellung der Lichtstärke, Verbesserung der Genauigkeit und Stabilität des Instruments sowie Verlängerung der Lebensdauer.
6. Eingebaute obere Messgrenze, intuitive Anzeige bei Überschreitung der Grenze, Drehknopf zur Anzeige des oberen Messgrenzwerts, rote Warnung bei Überschreitung der Grenze.


Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2024